Yin-Magazin - Der Podcast (nicht nur) für Frauen

Yin-Magazin - Der Podcast (nicht nur) für Frauen

Wissen und Inspiration rund um FrauSein, Weiblichkeit, Yin, persönliche Weiterentwicklung, Bewusstsein, Business und Spiritualität.

Transkript

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00:00:00: Wir Frauen kommen nicht in unsere Stärke des Weiblichen, indem wir versuchen wie Männer zu sein.

00:00:08: Oder indem wir es tun wie die Männer oder uns beweisen wollen, dass wir das auch können, was die Männer können.

00:00:16: Oder als dass wir die Männer als Maßstab nehmen.

00:00:29: Ein herzliches Willkommen an deinem Hörenheer in Jens Magazin.

00:00:33: Du hörst mich, ich bin Daniela Hutter, ich bin die Autorin des Buches "Das Jens-Brenzip".

00:00:39: Und unter gleichnamigem Titel habe ich ein umfangreiches Konzept über die vielen Jahre erstellt und zusammengetragen,

00:00:47: dass die Frauen darin unterstützen soll, für sich zu erkennen, was es bedeutet, eine Weiblichkeit zu leben,

00:00:55: in die weibliche Energie zu gehen, das eigene Frau sein zu stärken.

00:00:59: Und man möchte meinen, ja warum? Es ist doch gar nicht so schwer, einfach Frau zu sein.

00:01:06: Ja, so einfach ist es nicht, denn unsere Gesellschaft ist einfach sehr maskulin geprägt,

00:01:15: patriarchal geprägt und auch dahingehend in Richtung dieser maskulinen Werte, des männlichen Prinzipes auch aufgestellt.

00:01:26: Und wir alle bewegen uns innerhalb dieser Rahmenbedingungen und die sind einfach ganz oft so, dass es uns Frauen schon spüren lässt.

00:01:35: Ja, das ist eigentlich nicht in unserer Weise, es entspricht vielleicht auch nicht ganz unserer Natur.

00:01:44: Oder auch wir Frauen sind eigentlich immer noch nicht an dem für uns richtigen Platz.

00:01:51: Ich beobachte dann, dass viele Frauen das dann sehr über den Aspekt der Projektion,

00:01:58: als sie ja schon wieder so ein bisschen langen Dilemma ist, zu lösen versuchen,

00:02:02: indem sie im Außen das wieder festmachen, dass sie sich für sich selber nicht an einem stimmigen Platz fühlen

00:02:10: und auch das Gefühl haben, ich bin benachteiligt von der Gesellschaft, von der Politik, vom Leben, von was auch immer.

00:02:18: Und auch das wäre schon wieder eine Facette, ich sage mal, der Opferrolle.

00:02:24: Das Wort ist ein bisschen gemein, ich weiß und man möchte das für sich ja auch nicht hören und für sich auch nicht formulieren,

00:02:31: aber es beschreibt es ganz gut, weil es immer diese Dynamik ist, wer anderer ist, Schuld.

00:02:38: Und dass dem heraus entsteht, schon über dieses Sehnsucht als Antreiber getragen,

00:02:44: natürlich die Bewegung, dass Frauen einander stärken wollen, dass wir zusammenhalten sollen

00:02:53: und dass wir diese ungewünschte Position der Benachteiligung an vielen Orten einfach verändern wollen.

00:03:01: Soweit, so gut, dem stimme ich auch zu, aber als eine, die eben seit mehr als zwei Jahrzehnten sich jetzt damit beschäftigt,

00:03:09: was ist eigentlich weiblich, was braucht die Frau, nach was sehnt man sich denn eigentlich in Wirklichkeit auch,

00:03:17: aber dann am Ende vor allem wie gelingt die Veränderung in unser individuelles, wie gemeinsames Leben hinein,

00:03:25: dass die einzelne Frau sowohl wie die Frauen insgesamt sich hier einfach andere Rahmenbedingungen haben,

00:03:32: als dass wir dann am Ende schon ein glückliches und erfülltes Leben führen oder in uns im Hamsterrat das Alltags zu erschöpfen.

00:03:40: Da beobachte ich über diese Mechanismen, eben es im Außen fest zu machen, über diesen Mechanismus irgendwie einen Schuldigen zu finden.

00:03:49: Die böse Politik, die böse Gesellschaft, das böse Patriarchat kommen wir eigentlich auch nicht voran.

00:03:57: Denn ich sage ganz klar, wir Frauen kommen nicht in unsere Stärke des Weiblichen, indem wir versuchen wie Männer zu sein

00:04:09: oder indem wir es tun wie die Männer oder uns beweisen wollen, dass wir das auch können, was die Männer können

00:04:17: oder als dass wir die Männer als Maßstab nehmen und das für uns übernehmen, was jetzt davor gezeichnet wird, wie Erfolg aussieht.

00:04:27: Denn nicht nur Erfolg, den die Männer haben, sondern es gibt ja auch jenen Erfolg, der ganz stark über das männliche Prinzip definiert ist,

00:04:37: der ganz stark auch über Aspekte, die man dem Yang zuschreibt, definiert ist.

00:04:44: Damit zeige ich nicht, dass wir Frauen nicht erfolgreich sind, dass sich nicht äußern darf in einem gefüllten Bankkonto, in einem erfüllten Leben,

00:04:54: in den schönen, angenehmen Dingen, die uns allen gefallen, wie Reisen oder sich schön kleiden oder schön wohnen.

00:05:02: Auch das wird bei weiblichem Erfolg natürlich nicht ausgeschlossen.

00:05:08: Die Art und Weise ist immer auch, wie kommt man dahin und ich kann mich nur sehr, sehr, sehr wiederholen.

00:05:16: Bei den mehr als 220, glaube ich, wir sind bei 227 Podcast folgen, dass ich immer wieder formuliere,

00:05:24: weiblichkeit hat eine ganz eigene Stärke und weiblichkeit hat auch eine ganz eigene Dynamik anzubieten.

00:05:32: Auch wenn wir als Frauen natürlich auch eine sogenannte männliche Kraft in uns tragen,

00:05:39: auch wenn das tun, die Aktivität unserem inneren Yang, um dieses Wort für die männliche Kraft zu verwenden, zugeordnet werden muss.

00:05:49: Aber all das, wo es uns darum geht, sozusagen neue Plätze zu bekommen, Female Empowerment zu leisten,

00:05:59: auch gesehen zu werden, in die Sichtbarkeit zu gehen, da sage ich ganz klar, all das muss zunächst von innen kommen.

00:06:09: Es wird nicht funktionieren, wenn die Frauen diesen inneren Prozess auslassen.

00:06:15: Es reicht nicht zu sagen, Female Business ist, ich bin eine Frau, die ein Business hat, oder ein weibliches Netzwerk ist einfach,

00:06:28: dass nur Frauen zusammenkommen. Klar ist das auch ein weibliches Netzwerk, aber es ist nicht getragen von wirklich diesen Kräften, die das weibliche ausmacht.

00:06:38: Und was ja dann so eine wunderbare Qualität ist und das große Geschenk, das wir uns alle geben können,

00:06:46: denn Männern genau so, dass wir Frauen eben das, was von uns in dieser Art und Weise bislang so nicht in die Welt gebracht worden ist, so keinen Platz gehabt hat,

00:06:59: dass wir das in die Welt bringen auf eine weibliche Weise. Und damit stellen wir diese Weiblichkeit neben die Männlichkeit.

00:07:10: Ja, das eine hat neben dem anderen Platz, das eine wird vom anderen gesehen, das eine wird vom anderen wird geschätzt und im Miteinander

00:07:19: gehen sie wirklich in einen kokreativen Prozess und im Miteinander können sie auch wirklich etwas Größeres bewegen, als nur immer gegeneinander zu erkämpfen.

00:07:28: Also Weiblichkeit hat eine ganz eigene Stärke und Dynamik, die es zu erkennen gilt, die es zu fördern gilt, die es zu leben gilt.

00:07:38: Und das ist einfach entfernt davon, dass wir Frauen tun oder sein wollen wie Männer.

00:07:46: Und deshalb liegt es mir auch so sehr im Herzen, den Frauen mit meiner Arbeit dieses Jinnbewusstsein näher zu bringen, denn das weiß ich,

00:07:55: das wurde uns allen per se nicht mitgegeben, mir nicht, dir nicht.

00:08:01: All das, was die meisten von uns gelernt, gelehrt und anerzogen bekommen haben, ist einfach stark von diesem maskulinnen Prinzip geprägt,

00:08:13: stark auch von Patriachat geprägt, dass ja wirklich auch die Jüngste, wie die längere Vergangenheit auch stark ausmacht.

00:08:23: Und all das Ergebnis dieser Zeiten ist eben noch immer ein maskulinnen Prinzip, ist immer noch in patriarchalen Strukturen und hier gilt es, eine neue Form zu finden.

00:08:33: Und das bedeutet nicht, das männliche auszuhebeln, es bedeutet nicht, gegen die Männer zu kämpfen, es bedeutet nicht, wie Männer sein zu wollen,

00:08:41: sondern es ist wichtig, dass wir Frauen wissen, um dieses individuelle Weibliche, was ist die Weibliche Qualität,

00:08:49: in meiner Sprache, was ist das Jinn, was ist Business auf jen Weise, was ist ein jenisch gestalterter Alltag.

00:08:59: Und dass wir aus dem heraus neue Rollenbilder kreieren, vor allem für die Frau, aber selbstverständlich impliziert das auch,

00:09:08: dass das auch ein neues Rollenbild für den Mann kreiert und auch ein neues, vor allem dann ein neues Rollenbild, in das wir hineinträgt.

00:09:20: Denn darum geht es eigentlich. Aber wie gesagt, dieser Prozess beginnt in Ihnen und es geht immer darum, dass die Frauen auch jede für sich selber

00:09:32: diese Anerkennung und Wertschätzung des eigenen Jinn Aspekte in sich bewegen. Anerkennen, habe ich jetzt gesagt, das implementiert das Wort erkennen

00:09:48: und implementiert einmal weiter kennen. Ich sage immer, was wir nicht kennen und was wir nicht wissen,

00:09:57: können wir so auch gar nicht sehen oder auch leben. Und dann ist es, das hast du vielleicht schon mal gehört, den Satz von mir,

00:10:06: ja, man muss auch die Buchstaben lernen, damit wir lesen und schreiben können.

00:10:12: Deshalb sehe ich und das zeigt mir auch die Arbeit mit den Frauen, auch die Orientierungslosigkeit,

00:10:20: die viele Frauen in ihrem Alltag haben, auch die Überforderung, auch einmal dieses fehlende Lebensglück,

00:10:29: das hat ganz oft auch einfach deshalb die Ursache, dass die Frauen keine Idee haben, was eigentlich die weiblichen Qualitäten sind.

00:10:41: Manches ist so weggedrückt, dass wir gar nicht wissen, was eigentlich wertgeschätzt werden sollte,

00:10:53: für was wir selbstbewusst sein dürfen, wo wir diese Bewusstheit eben anlegen.

00:11:01: Deshalb ist es entscheidend, dass wir hier einen inneren Prozess anstoßen, female empowerment beginnt im Inneren

00:11:09: und beginnt damit, dass wir eben das eigene als das weiblichen Wertschätzen und kultivieren.

00:11:18: Wertschätzen ist nicht einmal ein formulierter Satz, der sagt, ja, ich weiß, was ich kann und bin und steht dafür,

00:11:26: aber wenn wir das nicht kultivieren, wenn wir das nicht in die Welt hinein agieren,

00:11:33: wenn wir damit nicht einen Weg gehen, dann bleibt das ja unsichtbar und dass die Frauen nicht sichtbar sind,

00:11:42: ist nicht nur ein Thema für Business, ich formuliere das ja ganz oft, wir sind alle gewöhnt, nicht sichtbar zu sein,

00:11:50: weil sonst hätten wir diese ganzen Themen nicht, wie das unser Beitrag nicht wertgeschätzt wird,

00:11:59: das Kehrarbeit nicht wertgeschätzt wird, dass viele dieser weiblichen Aspekte schlecht bezahlt sind

00:12:07: oder auch, dass es, ich sage mal, in Medizin und Forschung gar keine Rücksicht genommen worden ist

00:12:15: auf das weibliche und auf das Ticken im Gegenteil ganz bewusst ausgeklammert, weil es zu kompliziert war

00:12:22: oder dass ganz vieles, was dem weiblichen zugeschrieben wird, quasi so einen schlechten Beigeschmack hat,

00:12:32: wie "Naja, ich will ja dann nicht als so emotional gelten" oder so,

00:12:36: deshalb ist es wichtig, dass man sich da an der Stelle auf eine Bewusstseinsreise begibt,

00:12:44: da trifft man dann mich, da trifft man dann vieles von meinen Angeboten wie diesen Podcast hier,

00:12:52: aber vor allem wirklich auch die ganz bewusste Reise durch die eigene Wesenheit.

00:12:58: Ich sage immer, "jen als Lifestyle zu pflegen braucht vorher, dass wir es kennenlernen"

00:13:07: und "kennenlernen" bedeutet nicht ganz viel Wissen auswendig zu lernen in einem Seminar oder über Büchern oder so,

00:13:16: klar schon, aber dieses Wissen will auch nach innen getragen werden.

00:13:21: Und es ist wichtig, dass wir es im Inneren fühlen und spüren und dann von innen ins Außentragen

00:13:28: und dann von innen auch das eigene verändern, wie eben auch das kollektiv verändern.

00:13:36: Und dann passiert female empowerment auf einer ganz anderen Ebene.

00:13:40: Deshalb lassen wir uns noch einmal drauf schauen, warum ist jen Prinzip ein Thema, immer mehr eigentlich?

00:13:49: Das ist der Begriff "Alleine jen kommt aus der dauistischen Philosophie", das sind die Lehren des Ostens,

00:13:58: ja aus dem asiatischen Bereich, deshalb kennt man es zum Beispiel auch diese Begrifflichkeiten

00:14:05: in der traditionell chinesischen Medizin, deshalb kennt man diese Begrifflichkeiten auch im Fängschul.

00:14:11: Also jen als die weibliche Energie, yang als die männliche Energie

00:14:17: und wenn du das Symbol von jenen und yang kennst, diesen Kreis mit dem weiß und schwarz,

00:14:23: dann zeigt es uns auch, es ist etwas, was miteinander als koexistente Kraft vorhanden ist,

00:14:31: wo es eben diese Balance braucht.

00:14:34: Und da formulieren viele für mich ganz gern gleich "work life balance" und haben dann so quasi die Balance

00:14:43: im Kopf von Pausen machen und nichts tun und sich auf die Couch legen oder so, sich auszuruhren.

00:14:50: Und das stimmt schon, auch wenn du heute, ich sag mal, Google'st und du suchst dir eine Liste für jenen und yang,

00:14:58: dann siehst du schon, Aktivität ist yang, Kontrolle ist yang, Leistung ist yang.

00:15:05: Und im Gegenzug dazu eben Passivität ist yang und einfachsein ist yang und die Stille ist yang.

00:15:13: Aber es braucht halt schon auch die Idee, wie ist das gelebt?

00:15:21: Weil schauen wir auf den Alltag, im Alltag ist ja dann doch eine bestimmte Dynamik vorhanden.

00:15:28: Wir wissen alle, man hat so das Gefühl, es rennt immer noch schneller, es wird einem noch mehr gefördert,

00:15:35: die Rahmenbedingungen machen sie einem oft manchmal noch enger und man fühlt das schon irgendwie tut's mir nicht gut.

00:15:44: Und alles sage ich mir nicht gut.

00:15:46: mal, wo wir das Gefühl haben, es tut mir nicht gut, ist gleichzeitig immer ein Ruf nach

00:15:51: Jinn. Warum? Weil Jinn nähert das Yang. Jinn ist jene Energie, die das Yang braucht, um

00:16:01: überhaupt in diese Aktivität kommen zu können. Du kannst ja eine Feuerstelle vorstellen, die

00:16:08: Flamme ist das Yang, Feuer ist Yang und das Holz, mit der wir die Feuerstelle kreieren, ist das

00:16:17: Jinn. Und wenn wir nicht genügend Holz haben, wird das Feuer einfach ausbrennen. Und diese,

00:16:25: das ausgebrannt sein, ist eines der Symptome, aber auch diese Lehre im Gefühl. So, alles ist

00:16:35: einem Wurst, irgendwie fehlt einem was oder auch, man weiß gar nicht, worauf habe ich Lust oder

00:16:42: wo ist meine Kreativität, wofür brenne ich denn im Leben. Und das ist so der Aspekt, wo man einfach

00:16:50: sagt, da geht es darum. Haben wir genug Jinn-Anteile in unserem Leben, als dass unser Lebensfeuer auch

00:16:58: wirklich brennen kann. Als das unser Herz, das ja auch fürs Jinn steht, wirklich vor Begeisterung,

00:17:07: freudig sein Lied singen kann. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir ein Wissen um das

00:17:14: Jinn haben. Deshalb ist es so wichtig, dass wir das Jinn entsprechend auch immer stärken. Denn

00:17:21: klar, wir haben einen intensiven Alltag, wir tun viel, wir machen viel, wir unternehmen viel und das

00:17:28: braucht als Pondant immer wieder das Jinn. Und zwar nicht nur im reparierenden Modus im Sinne von

00:17:36: "und dann lege ich mich hin und dann ruhe ich mich aus und dann erhole ich mich wieder und dann

00:17:43: ja tue ich mal nix". Das ist immer auch noch subtil, immer dieses Ping-Pong-Spiel. Am allergesündesten

00:17:54: wäre, wenn wir den Alltag und unser Dasein tatsächlich so gestalten, dass dieses Jinn und

00:18:02: Jangen ständig ineinander fließen können. Auch in jeder Tätigkeit, mit jedem Ein- und Ausatmen,

00:18:10: haben wir einen Jinn und ein Jang. Und genauso auch, wie wir den Alltag gestalten, dass wir da auch die

00:18:18: Art und Weise, wie wir es tun, sozusagen in einem Jinn-Modus bewegen. Dass wir die Dinge entsprechend

00:18:27: in einem Jinn-Bewusstsein einbetten und aus dieser Jinnhaltung heraus unseren Lifestyle machen,

00:18:36: leben, tun. Das ist auch Ihnen ganz viel. Ja, ich habe vorhin zum Beispiel das Wort "feng shui" erwähnt,

00:18:45: als ich mich ja auf die Reise gemacht habe. Das war ja damals auch so der Ausgangspunkt. Warum ist

00:18:52: mein Leben so mühsam? Warum bin ich so launenhaft? Warum fühlt es sich so ruckelig an? Warum bin

00:19:00: ich überfordert? Ja, ich wusste, da gibt es einen Aspekt in mir, den ich nicht greifen kann. Ich wusste,

00:19:07: ich trage da diese "warums" herum und finde aber keine Antworten darauf. Denn mit dem Blick auf mein

00:19:13: Leben musste ich ja zufrieden sein. War ich es auch? Ich hatte eine wunderbare, habe sie immer noch,

00:19:20: eine wunderbare Familie, war glücklich mit meinem Lebenspartner, den an meiner Seite zu haben. Ich

00:19:27: hatte immer noch ein schönes Haus. Ja, also mit diesem ersten Blick war ja eh alles in Ordnung. Aber

00:19:35: so nach Ihnen gefühlt war so dieses Gefühl, irgendwas ist unrund. Und damals mache ich mich

00:19:42: damit auf den Weg und habe eben geschaut, wo könnte das herkommen und wie das Leben zufällig

00:19:48: so spielt, war mein Einstieg vor 25 Jahren über das Feng Shui. Und ich habe über die

00:19:56: Lehren des Feng Shui's einfach auch den Begriff "Jan" kennengelernt. Und damals mit meinem Lehrer

00:20:02: ihn auch gefragt, ja ja, alles gut, recht und schön. Aber das, was wir hier lernen, über Gebäude, was

00:20:08: wir lernen, über Räume, was wir lernen, über Landschaft und Gestaltung, das muss doch auch für

00:20:13: die Menschen an sich gelten. Und er war eigentlich sehr begeistert, ob dieser Frage und hat mich

00:20:19: damit direkt auf eine Erkundungsreise geschickt und gesagt, ja, das ist dein Thema, mach dich auf

00:20:25: den Weg und kreiere dazu das Wissen. Nichtsdestotrotz ist zum Beispiel auch der Feng Shui Aspekt schon

00:20:35: auch ein wichtiger Aspekt, wie umgeben wir uns mit Raum, wie ist der Raum, der uns umgibt, auch

00:20:45: gestaltet. Zieht der am Yin, näht der am Yin, näht er das Yin, stärkt er das Yin. Also da geht es

00:20:54: schon auch insgesamt, welche Räume gibt es denn für mich? Ich hatte gerade auch dieser Tag einen

00:21:06: Coaching mit einer Frau, so weit so gut eigentlich und uneigentlich doch im Coaching gelandet und

00:21:14: so weit so gut ein gutes Leben eigentlich und uneigentlich, na ja, und dafür soll ja nicht

00:21:22: unzufrieden sein, aber und irgendwie im Gespräch kamen wir halt auch auf die Situation, wie sie

00:21:31: lebt und sie erzählte mir von ihrem Mann und auch der Bezio und die Kinder waren schon nicht mehr zu

00:21:39: Hause im Haus und da war es tatsächlich so, dass diese Frau gar keinen eigenen Raum hat und das

00:21:46: fand ich schon auch spannend, gerade aus dem Blick des Yin und Yangs, ja, wo hatten das Yin Platz und

00:21:53: damit meine ich jetzt nicht unbedingt einen eigenen Raum mit einer Türe, sondern tatsächlich auch den

00:21:59: Raum für sich, den ich mir nehme, also eine Zeit einheit, aber auch den Platz mit dem, was mir

00:22:08: vielleicht wichtig ist, also da fanden wir eine ganz starke, einen starken Ansatzpunkt als Metapher

00:22:18: für das eigene Yin und wie man damit eigentlich umgeht. Für Yin und Yang, ich habe gesagt TZM,

00:22:25: traditionell chinesische Medizin, auch hier habe ich selber einiges an Ausbildungen gemacht, um

00:22:33: auch einfach zu verstehen, wie der Körper diese Diss-Balance ausdrückt, auch wenn ich meinen

00:22:42: Ansatz des Lebens ja wirklich nicht dort ansetzt, wo ich nur repariere, wie wenn man jetzt zum

00:22:52: Therapeuten geht, weil etwas in Diss-Balance ist, sondern meine Vision ist ja wirklich den Leuten,

00:22:58: das Yin-Bewusstsein so nahezulegen, als dass sie aus einer gestärkten, aus einer gestärkten

00:23:07: Haltung der Balance von Yin und Yang ihren Alltag gestalten, ihren Alltag leben und nicht immer

00:23:16: reparieren müssen. Perreparieren muss ich auch immer daran denken, es gibt auch eine TZM-Ärzte,

00:23:23: die mir immer wieder ihre Patienten schickt, weil sie sagt ja, ich kann Nadeln setzen, ja,

00:23:29: ich kann Kräuter verschreiben, aber wenn es braucht, die Veränderung in den Alltag hinein. Es braucht

00:23:36: auch diese Stärkung über den Lifestyle, da geht es auch, aber nicht nur um Ernährung, da geht es

00:23:44: auch um ganz konkrete Dinge, die man sich anschaut, welche Sportarten treibst du, welche Rhythmen,

00:23:51: welche Zyklen machst du, all diese Sachen. Yin-Bewusstsein ist einfach auch immer ein sehr individuelles

00:23:59: Bewusstsein. Auch wenn wir viel Tendenz in unserem Alltag haben, wo es immer um allgemeingültige,

00:24:07: schnelle Rezepte ging, muss ich halt sagen, ja, auf der einen Seite wollen wir in unserer

00:24:14: Individualität wahrgenommen werden, gesieren werden und gleichzeitig wollen wir so allgemeingültige,

00:24:20: schnelle Rezepte. Ja, auch hier, es braucht einfach auch den individuellen Weg. In meinem

00:24:27: individuellen Weg war natürlich auch das Yin-Yoga. Yin-Yoga wendet sich zum einen auch sehr in

00:24:34: den Körper wie die TCM und damit die Materie, wie eben auch das Feng Shui, aber Yin-Yoga ist für

00:24:42: mich tatsächlich auch jener Aspekt, der das eine mit dem anderen verbindet. Ja, also wo wir über die

00:24:52: Materie, die körperliche Erfahrung in den energetischen Bereich kommen. Und gerade im energetischen

00:25:00: Bereich ist eben das Yin-Prinzip angestellt, angesetzt, weil es so bedeutend ist, dass wenn

00:25:08: wir Frauen auf längere Zeit quasi zu sehr im Yang sind, dann passiert, dass unsere Grunddynamik

00:25:17: ins Yang switchen kann. Weil unser Yin ständig unterrepräsentiert ist und damit geht diese

00:25:24: innere Verbindung zum weiblichen Aspekt verloren oder wir sind sehr in yangischen Mustern unterwegs,

00:25:32: die uns einfach nicht gut tun oder wir finden uns in Ändergebnissen, in Reaktionen des Lebens,

00:25:39: als dass wir vielleicht gewisse Beschwerden haben, die eben von einem Yin-Mangel kommen. Und das

00:25:47: setzt eben das Yin-Prinzip an und das ist ein sehr energetischer Bereich auch, aber der energetische

00:25:55: Bereich ist in dem Sinn kein Hokus-Bokus. Auch diese Lehre hat seinen Ursprung natürlich im

00:26:00: Dausismus. Jetzt könnte man noch sagen, warum chinesische Lehre für unseren Westen? Ja, die Frage

00:26:07: habe ich auch ganz lange mit mir herumgeschleppt, aber es ist einfach so, dass man hier bei uns im

00:26:14: Westen dieses Konzept, das betont weiblichen nicht kennt. Also da wird die Frau oder auch die weibliche

00:26:23: Dynamik des Planeten, des Lebens an sich, überhaupt so gar nicht wahrgenommen. Und das ist schon ein

00:26:33: bisschen schade, denn in der philosophie, jetzt in der dauristischen philosophie wird so wunderbar

00:26:44: dargelegt, dass Yin und Yang einfach die Grundlage alles ihr Lebens ist. Dass es dieses

00:26:51: Zusammenwirken braucht. Man kann es auch ein bisschen übertragen im Bild, dass man sagt, ja es braucht

00:26:58: eine Frau und es braucht einen Mann, wenn ein neues Leben entstehen soll. Also zumindest auf die

00:27:03: natürliche Weise. Es braucht ein Sperma, es braucht die Eizelle, das weibliche und das männliche. Und

00:27:10: deshalb ist das mit dem Yin und Yang wirklich so ein plausibles Bild, um hier diese natürliche

00:27:17: Ordnung, alles Lebens auch abzubilden. Und wenn man das einmal gelehrt hat, dann ist es so ein

00:27:27: wunderbarer Schlüssel, dass wir auch wirklich diesen Schlüssel gut in unsere moderne Welt hinein

00:27:33: übernehmen können. Denn unsere moderne Welt ist halt stark von Yang geprägt. Es ist, wir leben

00:27:40: zu oft in Umgebenden, also ich nicht, ich lebe ja hin, Tirol mit wunderbarem Ausblick auf die Berge,

00:27:49: mit wunderbarem Ausblick auf die Natur. Ich habe nicht weiter um mich in der Natur zu bewegen,

00:27:54: mache das täglich. Ich habe einen Aufgang, einen Untergang und das eine steht fürs Yin,

00:28:00: das eine steht fürs Yang. Also dann auch hier habe ich diese natürliche Anbindung über die Natur,

00:28:06: wo viele Menschen leben halt in den Städten. Viele Menschen haben auch Rhythmen, die gar nichts

00:28:13: mehr mit dem natürlichen Verlauf des zirkadianen Rhythmos der inneren Chronobiologie zu tun hat.

00:28:18: Denn auch das ist ein Aspekt des Yin-Prenzips. Auch das trägt eben bei, dass wir hier in einer

00:28:26: guten Balance insgesamt sind. Und dann ist halt auch der Alltag von Aktivität geprägt, von

00:28:35: Intensivität geprägt. Und dabei müssten wir einfach diesem Yin-Bewusstsein den Raum geben. Ich

00:28:44: meine, ich bin jetzt nicht so lebensfremd. Das will ich sagen, ja, alle müssen wir unsere

00:28:49: Leben kündigen und da jetzt ganz anders aufstellen. Denn es gilt halt einfach zu sehen, was fehlt.

00:28:57: Und es gilt einfach zu schauen, was ist möglich. Und dann gilt es diese Art und Weise zu integrieren,

00:29:04: als dass wir am Ende die Verbindung zur weiblichen Energie stärken und dann durch diese weibliche

00:29:12: Energie eben auch die Qualitäten einbringen in unser gemeinsames Leben, was diesen Aspekt des

00:29:20: weiblichen insgesamt ist. Und da sind wir jetzt wieder dran, wo ich am Anfang gesagt habe,

00:29:25: Female Empowerment, ja, diese auch Emanzipation, das ist etwas, was aus dem Inneren kommen muss,

00:29:31: was aus unserem Yin, aus dem Innen heraus, Yin steht ja auch für Innen, erschaffen werden muss,

00:29:39: zunächst für sich. Und da kann ich dir an der Stelle sagen, Yin ist kein Zustand, es ist kein

00:29:48: Schalter, den wir umlegen, sondern es ist ein Prozess. Ja, aber ganz vieles, worum wir wissen,

00:29:54: ganz vieles, worum wir im Alltag einfach zu wenig Fokus drauflegen, stellt sich halt gegen

00:30:05: das Yin, sagen wir jetzt mal so. Und deshalb gibt es mich, deshalb gibt es meine Arbeit, um hin zu

00:30:11: den Frauen hier ein Bewusstsein zu schaffen, um hin zu den Frauen auch Wissen zu geben und auch

00:30:17: um die Frauen zu begleiten in ihren Herausforderungen. Das mache ich ganz häufig, ich liebe die

00:30:22: Eins-zu-Eins-Arbeit, um sie zu begleiten und dann auf diese Weise eine Veränderung ins Leben der Frauen

00:30:29: zu kreieren. Ja, in diesem Sinn hoffe ich, du hattest Freude mit dieser Erinnerung an dein

00:30:35: eigenes Yin. Ich stelle dir hier ans Ende, also die Show Notes, auch einen Link, wo du zu einem

00:30:43: meiner kostenfreien Angebote finden kannst, als dass du noch ein bisschen tiefer eintauchen kannst

00:30:49: in die Yin-Energie, wenn sie dich ruft und ich würde mich freuen, wenn du diesen Podcast

00:30:55: beschenkst mit deinen Sternen, mit deinem Abo und deiner Weiterempfehlung. Am Ende ist es genau

00:31:02: das, was wir brauchen als Podcaster, als dass wir diese kostenfreie Arbeit auch weitermachen können,

00:31:09: denn es soll ja so sein, dass der Podcast viele Menschen erreicht. In diesem Sinn sage ich

00:31:14: danke schön für dich an dieser Stelle und freue mich auf das nächste Mal mit dir dann wieder im

00:31:21: Yin-Magazin.

00:31:22: [Musik]

Über diesen Podcast

In diesem Podcast erhälst du Impulse und Antworten auf die Fragen rund um die Themen von FrauSein, Weiblichkeit und weibliche Energien. Es erwarten dich Interviews und Eindrücke aus meiner Gedankenwelt. Mein Wunsch ist es zu inspirieren in einer Weise, die erinnert - an das was schon immer da war: die weibliche Kraft.

Daniela Hutter ist Bewusstseinsforscherin und Bewusstseinstrainerin für weibliche Energien, das Yin, das Wesen der Frau. Das Mysterium Frau und die weibliche Essenz zu ergründen ist ihr ein unendliches Forschen, Lernen, Begegnen.

So ist der weibliche Weg ein Weg des Fühlens und Ahnens, ein Weg der unser "Ja" will und kein Weg des "Wissens" offenbart.

Denn die Frau, naturgemäß, braucht ein weibliches Yang als Gegenpol zu ihrem natürlich Yin. In dieser Weise ist das Bewusstsein um das YIN wertvolle Basis für alle Lebensbereiche der Frau: Familie, Beziehung, Partnerschaft, Beruf und Business.

von und mit Daniela Hutter

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