Yin-Magazin - Der Podcast (nicht nur) für Frauen

Yin-Magazin - Der Podcast (nicht nur) für Frauen

Wissen und Inspiration rund um FrauSein, Weiblichkeit, Yin, persönliche Weiterentwicklung, Bewusstsein, Business und Spiritualität.

Transkript

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00:00:00: Weil es ja unglaublich schade ist, wenn so viele dann auf dieser Strecke ihres Weges,

00:00:09: wenn es denen quasi die Schuhe auszieht und sie dann einfach da sind, da nieder liegen

00:00:15: und nicht mehr vorankommen.

00:00:16: Und wisst ihr, so eine tiefe Erschöpfung bis zu einem Burnout, das kenne ich auch aus

00:00:23: den Coachings, die Angst davor, das wieder zu erleben, das begleitet die Frauen dann

00:00:29: auch.

00:00:30: Und deshalb liegt es mir sehr am Herzen hier, die Frauen wach für ihre Bewusstsein zu machen,

00:00:38: für ihr Jinnbewusstsein zu machen.

00:00:40: Ein herzliches Willkommen in deinem Hören hier im Jinn Magazin.

00:00:54: Du hörst mich, ich bin Daniela Hutter, ich bin die Autorin des Buches "Das Jinn-Prinzip".

00:01:01: Das ist schon 2016 auf den Markt gekommen.

00:01:04: Seit damals entwickel ich das Konzept weiter, kommuniziere es über das Jinn Magazin.

00:01:11: Du findest alle Links dazu hier in den Show-Nots, wenn du tiefer in dieses Thema einsteigen möchtest.

00:01:19: Und mir liegt damit sehr am Herzen für die Frauen die Bedeutung für eine bewusste Weiblichkeit,

00:01:29: für die Dynamik der weiblichen Energie, es konkreter zu machen, was das alles sein kann

00:01:37: und eben allem voran für den Alltag der Frauen, der für die meisten eine große Herausforderung

00:01:45: ist zwischen Beruf, Familie, Beziehungen, Selbstverwirklichung, aber auch die Dynamik

00:01:54: unserer modernen Gesellschaft von schneller weiter höher, sich in all dem in einer gewissen

00:02:00: Balance durchs Leben zu bewegen und hier eben auf die Ressource der weiblichen Energie des

00:02:09: Jins zurückzugreifen und diese Ressource zu nützen als Kraft, als Energieressource für

00:02:17: all die Aktivitäten im Alltag, als dass wir unser erfülltes Leben kreieren, ohne im Hamsterrad

00:02:26: der Erschöpfung im Alltag zu landen und ja auf halber Strecke sozusagen aufzugeben.

00:02:33: Nun, diese Einleitung drückt eigentlich auch schon aus, was mir für diese Podcastfolge

00:02:40: sehr am Herzen liegt, was ich für heute vorbereitet habe, was hier auf meinem Skript auch steht,

00:02:47: denn ich beobachte immer wieder das oder erlebts halt auch in meinem Coaching Alltag, dass

00:02:56: die Frauen natürlich dann zu mir kommen, wenn es zu spät ist, wenn sie schon erschöpft

00:03:03: sind, wenn sie schon die gewisse Erfüllung als Lustlosigkeit am Leben erleben, wenn

00:03:13: man so, wozu mache ich eigentlich alles das fühlt, wenn dieser große Seufz, das sich

00:03:19: in einem ausdehnt, soll das schon alles gewesen sein.

00:03:22: Ich mein klar, das ist ein bisschen das Wesen eines Coaches, dass die Menschen natürlich

00:03:28: dann kommen, wenn sie ein Problem, eine Herausforderung haben und wir sie dann begleiten.

00:03:34: Aber andererseits, ich betreibe ja sehr viel Feldforschung, ich beobachte sehr genau,

00:03:40: ich habe gerade Social Media ermöglicht es ja viel leichter als früher, als ich mich

00:03:47: auf den Weg gemacht habe in diesen Themen, Frauen zu beobachten, zu schauen, wie richten

00:03:55: sie sich aus, wie kommunizieren sie auch und ich beobachte halt ganz viel, ganz oft, dass

00:04:04: sie da nicht so günstig unterwegs sind, wie sie ihren Alltag bewegen, auch wie sie Sätze

00:04:11: für ihren Alltag formulieren, auch wie sie sich motivieren, um durchzuhalten, auch welche

00:04:19: Sprüche, sag ich mal, man auch oft, dann teilt für gut befindet und ich sitze dann oft

00:04:26: her und denke mir, hm, ich kann mich erkennen in dir, so war ich damals auch, bis es dann

00:04:33: nicht mehr ging.

00:04:34: Und ich beobachte das auch diese Woche, also das war eigentlich auch der auslösende Punkt,

00:04:41: dass ich mich für dieses Thema auf meiner langen Liste der möglichen Themen hier für

00:04:46: den Podcast entschieden habe, weil ich halt auch einen jener Account, der von vielen gefeiert

00:04:52: wird von einer jungen Frau mir wieder mal angesehen habe und sie darin kommuniziert hatte

00:05:01: in einer Story, ja, dass sie eigentlich nicht mehr kann, dass sie irgendwie sich schon disconnected

00:05:10: fühlt von sich selber, also du connect, heißt Verbindung, ja und disconnected heißt eben,

00:05:17: ich habe keine Verbindung zu mir, übrigens Verbindung ist jen und kommuniziert auch,

00:05:24: dass sie völlig übertretet ist, dass sie nicht mehr zu hohe kommt, dass sie sich schwer

00:05:30: tut, mit Entscheidungen zu finden, weil sie gar nicht mehr in die Ruhe auch der Gedanken

00:05:35: kommen kann, dass eine unentwegte Rastlosigkeit sie begleitet, aber auch Motivationslosigkeit,

00:05:43: gleichzeitig fühlt sie sich ständig so, als würde sie am nächsten Tag krank werden

00:05:48: und ja, die Lösung, die sie sich dann angeboten hat war zum ersten Mal Urlaub zu machen,

00:05:57: aber den konnte sie auch nicht genießen, das nächste war mit ihrer Urlaubsklick richtig

00:06:02: feiern zu gehen und dann haben sie sich auch gefeiert mit Sätzen für ja quasi, wenn man

00:06:11: einen ordentlichen Kater hat, dann spürt man wenigstens das andere nicht mehr und so

00:06:16: weiter, also ich möchte jetzt nicht lästern, ja, ich möchte euch nur erzählen, wie ich

00:06:22: auch immer wieder zu der Bedeutung der Themen komme, über die ich kommuniziere und über

00:06:28: die ich auch mit den Frauen ja, mich austausche, bis hingehen, dass ich mein Angebot danach

00:06:37: ausrichte, um einfach dann da zu sein. An der Stelle, falls du einen Wunsch, ein Anliegen

00:06:44: am Herzen hast über was ich hier sprechen soll, welches Thema ich hier darlegen soll,

00:06:50: ja, vergesst nicht, du kannst es mir jederzeit schreiben oder auch du kannst meine WhatsApp

00:06:55: schicken, du kannst mir eine Sprachnachricht schicken und die Nummer ist auch in den Show-Notes

00:07:01: und wenn du sie jetzt gerne hörst, sie lautet 43 für Österreich 664 225 04 2 9. Ja, und

00:07:12: mir geht es ja oft, dass ich solche Frauen, die so intensiv in ihrer Aktivität sind,

00:07:19: beobachte und mir denke, wow, ich kann es mir runterzühlen, ich kann dir ungefähr die

00:07:26: Monate nennen, selten sind es Jahre, vielleicht, dass ich manchmal sage, okay, 15 Monate,

00:07:32: das ist ein bisschen mehr als ein Jahr, oder dass ich formuliere, das hält die keine drei

00:07:37: Jahre durch, dass ich es wirklich schon quasi so anhälften kann, an dem wie ich sehe, wie

00:07:44: sie den Lifestyle pflegen oder wenn vielleicht noch keine Kinder da sind und wenn ich dann

00:07:51: weiß zu diesen Businessfrauen, weil meist oft haben sie ein eigenes Business in irgendeiner

00:07:58: Weise und wenn ich dann weiß, jetzt kommt ein Kind dazu, ich meine, ich habe selber

00:08:02: drei Kinder großgezogen, ich war selber immer berufstätig, ich kenne das ja alles, ja,

00:08:09: das war ja der Grund, warum ich auch mich auf den Weg gemacht habe und dann weiß ich genau

00:08:14: wie es war, wenn es wirklich krächt und was mich halt immer ein bisschen zermürbt oder

00:08:22: wo ich auch hier stehe und mir denke, wie kann ich diese Frauen besser erreichen, weil

00:08:28: es ja unglaublich schade ist, wenn so viele dann auf dieser Strecke ihres Weges, ja,

00:08:36: wenn es denen quasi die Schuhe auszieht und sie dann einfach da sind, da nieder liegen

00:08:42: und nicht mehr vorankommen und wisst ihr, so eine tiefe Erschöpfung bis zu einem Burnout,

00:08:49: das kenne ich auch aus den Coachings, die Angst davor, das wiederzuerleben, das begleitet

00:08:55: die Frauen dann auch und deshalb liegt es mir sehr am Herzen hier, die Frauen wach für

00:09:02: ihre Bewusstsein zu machen, für ihre Jinnbewusstsein zu machen oder da sie Jinnbewusstsein im

00:09:09: Allgemeinen als dass sie es berücksichtigen in ihrem Alltag, als dass sie in ihrem Alltag

00:09:16: von Anfang an diese Prinzipien der Jinnqualität des Jinnprinzips mit in ihren Tag integrieren,

00:09:30: weil ich dann weiß und auch aus meinem heutig gelebten Alltag, da kannst du enorm viel machen,

00:09:40: tun, anbieten, aber du rutscht niemals ab in diese Erschöpfung, du rutscht vielleicht

00:09:50: einmal den ein oder anderen Tag, aber da, du fällst nicht in so ein tiefes Loch.

00:09:58: Wir können übrigens auch sein, wenn manche ständig krank werden, auch das ist ein tiefes

00:10:03: Loch oder man muss ja nicht immer warten bis gar nichts mehr geht und dass dieses Ständige

00:10:09: unter die Nulllinie zu kommen und das ist ein wichtiger Hinweis dann auch diese Nulllinie,

00:10:16: weil wir damit in ein Minus gehen und das Jinnprinzip formuliert eben ein Lebenskonzept

00:10:23: auf den drei Ebenen, Körper, Geist und Seele, als dass wir wach sind für alles im Plusbereich.

00:10:33: Also wenn wir jetzt Buchhalter wären, könnte man sagen Eigenkapital oder Fremdkapital

00:10:40: und Fremdkapital ist eben da, wo wir zulasten des Körpers mit der Energie unterwegs sind.

00:10:47: Wichtig ist, dass wir immer aus den eigenen Ressourcen heraus in der Aktivität, in unserem

00:10:54: Tun sind, Aktivität und Tun ist ja jung und der Aufbau der Ressourcen, aber auf den drei

00:11:02: Ebenen Körper, Geist und Seele ist eben so ein wesentlicher Aspekt.

00:11:07: Ressourcen nur aufzubauen auf einer der Säulen, ja nur auf der Körperebene oder nur auf der

00:11:13: energetischen Ebene, schenkt uns auch keine Stabilität.

00:11:18: Also es ist wirklich, du kennst mich vielleicht, ich bin ganzheitlich ausgerichtet und mir

00:11:23: geht es da aus diesem ganzheitlichen Lebensstil, das Jinnprinzip beschreibt einen ganzheitlichen

00:11:29: Lebensstil wirklich darum, dass die Frauen das Bewusstsein bekommen für diese Körper,

00:11:34: Geist und Seelenebene.

00:11:37: Warum übersehen, dass die Frauen oftmals, darüber habe ich mir auch viel Gedanken gemacht,

00:11:47: um hier auch Lösungen anbieten zu können.

00:11:50: Jetzt mal abgesehen davon, dass auch Weiblichkeit für jede Frau etwas anderes bedeutet.

00:11:56: Ja, für mich, was bedeutet es für mich?

00:11:59: Für mich ist Weiblichkeit jene kraftvolle Energie, die gestaltend ist.

00:12:05: Man hört ja oft, Weiblichkeit ist die Schöpferkraft, das ist eh schon wieder so ein abgetroschener

00:12:14: Begriff für die einen zu esoterisch und für die anderen viel zu wenig greifbar, als dass

00:12:21: es wirklich als Konzept ins Leben integrieren kann.

00:12:24: Deshalb sage ich gerne, es ist diese gestaltende Kraft, wie kann ich mein Leben gestalten,

00:12:31: wie kann ich mein volles Potenzial, das in mir angelegt ist zum Ausdruck bringen, wie

00:12:37: kann ich mich aber auch connecten, also verbinden mit meinen inneren Träumen, Wünschen, Visionen,

00:12:45: Sehnsüchten.

00:12:46: Ich erlebe ja ganz oft, dass eigentlich diese Disconnection, diese fehlende Verbindung

00:12:54: und der Anfang vom Dilemma ist. Frauen fühlen oft, dass sie zwar nicht auf der richtigen

00:13:01: Spur unterwegs sind, Frauen fühlen oft zu diesen Säufer, das kann ja noch nicht gewesen

00:13:07: sein und gleichzeitig gelingt es ihnen nicht in ihrem innersten Wesen da dran zu kommen.

00:13:15: Was es dann bedeutet, ich lebe meine Träume, ich lebe meine Bestimmung, ich lebe meine Visionen,

00:13:22: da bleibt es dann oftmals leer und ich sage immer, wenn die innere Verbindung hergestellt

00:13:30: ist, dann weiß ich darum.

00:13:32: Und dann ist es eben so wichtig, dass wir diese Schöpferkraft in ihrem ganzen Potenzial

00:13:38: nutzen können, also dass wir es auch verwirklichen können, als dass wir das Leben auch so gestalten

00:13:44: können, dass es für sich für uns ein erfülltes Leben ist, dass es ein Leben ist, das uns große

00:13:51: Freude macht, wo du wirklich nicht auf irgendeinen Endpunkt wartest, sei es jetzt das Ende der

00:13:59: Woche oder das Ende der Arbeitszeit vor einem Urlaub oder vielleicht sogar gar das Ende

00:14:06: der Arbeitszeit hin zu irgendeiner Pension oder so.

00:14:10: Das ist darum geht mit Freude das zu tun, was man tut, aber eben nicht in der Erschöpfungsfalle

00:14:18: landet und auch so connectet ist, dass man auch wirklich spürt, kann ich meine Werte

00:14:27: leben.

00:14:28: Was ich ganz oft in meinem Alltag erlebe mit den Frauen ist ja, dass sie schon ein volles

00:14:34: Leben haben, vielleicht mancher ist sogar erfüllt meinen, wenn es gewissen Parametern

00:14:43: entspricht wie zum Beispiel Status-Symbolen, die man sich ermöglichen kann oder Anerkennung

00:14:50: aufgrund einer bestimmten Positionierung eines gewissen Gehaltshöhe, solche Dinge halt,

00:14:57: dass es an der Oberfläche zunächst einmal stimmig sein könnte, aber wenn sich diese

00:15:02: Oberflächen benenfitzt, dann ein bisschen abnützen, dann fehlt so die tiefe Erfüllung.

00:15:09: Und da geht es halt immer um die, wozu bin ich eigentlich hier, was ist meine Bestimmung

00:15:17: und was möchte muss ich verändern, als dass ich das lebe, was eigentlich so tief in mir

00:15:26: in meiner Essenz drinnen hinterlegt ist für dieses Leben.

00:15:30: Ja, und warum haben wir nicht viel früher sozusagen den Mut?

00:15:38: Viel früher heißt es für die meisten von uns in jungen Jahren, ja, weil wir halt uns

00:15:43: anpassen, entweder man viele passen sich an, an das was die Eltern vorgeben, um sich

00:15:54: den Eltern irgendwie das zu tun, was die Eltern für gut empfinden, weil es ja doch

00:15:59: so ist, dass meistens die ersten Grundgeleise der Entscheidungen für Schule etc. von Eltern

00:16:07: gelegt wird, weil Kinder es oft ja auch noch gar nicht wissen, auch nicht in ihren Teenagerjahren,

00:16:14: auch nicht in ihren Studentenjahren und dann einfach vielleicht das naheliegendste machen,

00:16:20: etwas eine naheliegende Schule oder etwas fortführen, was die Eltern schon machen.

00:16:26: Also das ist ein Aspekt der Anpassung.

00:16:29: Und dann gibt es andere Aspekte der Anpassung, zum Beispiel auch man passt sich an Bildern,

00:16:37: an, die man für sich kreiert hat. Wir werden ja ständig mit Bildern beseitigt aus Medien.

00:16:47: Man hat so das kreiert sich ein Bild, wie ein erfülltes Leben auszusehen hätte. Das ist wie

00:16:55: so eine Vorlage in uns dann wirksam, obwohl es gar nicht aus unserer eigenen Tiefe kommt. Man

00:17:01: passt sich an dieses Bild an und setzt das Leben dahingehend auf. Um irgendwann dann auch zu dem

00:17:08: Punkt zu kommen, naja das kann es einfach noch nicht gewesen sein oder manchmal und das ist ja auch

00:17:14: auch sehr legitim ist es so, dass man im Laufe des Lebens ja immer wieder mal was Neues machen möchte.

00:17:22: Es ist nicht mehr so wie die Generationen vor uns, die von teenager Jahren bis zur Rente immer

00:17:30: den gleichen Job gemacht haben. Ein vielfältiges und buntes Leben zu leben wollen kann durchaus auch

00:17:38: bedeuten, Berufe zu wechseln. Dass an irgendeiner Stelle der Jahre ein neues Interesse auftaucht,

00:17:45: eine neue Begegnung und dann man durchaus offen ist oder auch wirklich vielleicht tief diesen

00:17:53: Wunsch in sich hat, noch etwas anderes auch zu leben oder auch an anderen Orten zu leben. Also da

00:18:01: geht es auch darum sich Wünsche zu ermöglichen, zu erlauben. Ich mag das Wort erlauben nicht

00:18:10: so gerne. Es ist auch so abgetroscht, es wird viel zu schnell formuliert, aber dennoch geht es darum,

00:18:15: dass man seinen Mindset wirklich so aufmacht, dass man da ganz nahe bei sich dran ist und was geht es

00:18:24: denn eigentlich? Ja das ist so mal das eine, warum manche relativ spät erst da hinschauen. Dann das

00:18:35: andere ist, dass manche auch, ich weiß nicht ob das Wort Zufriedenheit richtig ist, aber so dieses

00:18:42: wie in Österreich würden sagen "bast schon", so sind eigentlich keine echten Probleme da und dann

00:18:50: lebt man so dahin und dann vernachlässigt man vielleicht auch erst so diese Maßnahmen, jetzt

00:19:01: auch wieder um diesen Schleife zum Jinnprinzip, die ja eine kreierende Energie ist und die sich immer

00:19:07: in der Eigenkapitalenergie bewegt, also in der Fülle der Energie nicht ins Minus zu geraten. Wenn

00:19:17: dann auch kein Problem da ist, dann tu ich halt so wie ich immer getan habe und wenn es dann eng wird,

00:19:24: dann schauen wir vielleicht warum, wie ging es anders. Auch das ist so ein Aspekt, dass wir

00:19:31: Menschen einfach dahin getuned sind, erst zu reagieren, wenn da eine Notwendigkeit ist, wenn da ein

00:19:38: Druck ist, wenn da wirklich ein Problem sich zeigt. Dann viele von uns haben einfach auch andere

00:19:47: Prioritäten, das ist so manchmal auch kombiniert mit einem Yangdilemma, dass Menschen gar nie

00:19:55: zur Ruhe kommen, ständig im Tun sind. Ich möchte jetzt da nicht Zeitmangel für das Jinnprinzip

00:20:03: formulieren, aber tatsächlich ist da gar kein Zeitfenster, weil sie so in ihren Programmen

00:20:10: eingebettet sind, so in ihren Stundenplänen. Der Woche, die einen Stunden sind von Job belegt,

00:20:21: dann der andere Stunde wird von, weiß ich nicht, Freizeit, Stress belegt, als dass da gar

00:20:28: kein Raum übrig bleibt zur Reflektion und zur Selbstpflege und das einfach auch tatsächlich

00:20:35: dann in dieser Schnelllebigkeit des Alltags übersehen wird. Für viele fehlt das Bewusstsein

00:20:42: und wenn du jetzt an dieser Stelle bist, möchte ich meine dringende Bitte an dich auch, wenn dir

00:20:48: meine Arbeit gefällt, dann teile gerne diese Folge in den Social-Medien, nicht nur, weil

00:20:55: du mir damit eine Freude machst, sondern weil wir diese Qualität des Bewusstseins wildens

00:21:04: dahingehend einfach miteinander kreieren können. Weil wenn Frauen so entfernt sind von all

00:21:13: diesen Themen, die ich jetzt auch genannt habe, dann wissen sie ja gar nicht, welche

00:21:19: Vorteile, welche Benefits sie hätten, welchen positiven Einfluss das Jinnprinzip auf alle

00:21:26: Lebensbereiche am Ende denn hat, als das ist, übersehen, da sind ihr Leben zu integrieren.

00:21:34: Und dann, was ist noch so für einen Faktor, als das da übersehen wird, früh genug auf

00:21:43: das Jinn zu schauen, ist einfach auch gesellschaftliche Erwartung. Dieses schneller, weiter höher

00:21:50: Prinzip, Leistungsprinzip, Anerkennung, Status-Symbolen, das nenne ich im ungesunden Bereich Yang-Dilemma

00:22:01: und ungesund ist da, wo die Dysbalance beginnt, wo nicht die Balance der Qualitäten von Jinn

00:22:09: und Yang vorhanden sind und ganz viel aus dem schneller, weiter höher wird einfach dem

00:22:16: Yang zugeordnet und wenn da Dysbalance ist, entsteht ein Dilemma. Grundprinzipiell ist

00:22:24: das Yang alleine noch nicht schlecht. Natürlich ist das Yang sehr positiv und nur Jinn alleine

00:22:33: bringt es auch nicht, aber wie einer meiner Ausbildnehmer gesagt hat, die Menschen haben

00:22:38: kein Problem, mit dem Jinn sie haben ein Problem beim Yang, weil halt über die Entwicklung

00:22:46: der Dynamik von Gesellschaft insgesamt einfach alles, was dem männlichen Prinzip zuzuordnen

00:22:54: ist, eine viel größere Bedeutung beigelegt wird, weil das als die priorisierten Qualitäten

00:23:02: scheinbar ist, der auch, ich sag mal, Denken, auch das Wissen, auch die Analyse, auch die

00:23:08: Kontrolle, auch dieses "Ich hab alles in der Hand" und auch ein Stückchen mehr nehmen,

00:23:17: den Gebern, den auch zwischengeben und nehmen, das ist auch Jinn und Yang. Dieses Ständig

00:23:23: "Geb, nehmen wollen und haben wollen" das ist auch ein Yang-Aspekt und deshalb haben

00:23:29: wir einfach insgesamt nicht nur zu wenig, sondern ganz oft einfach keinen Fokus in

00:23:37: Richtung des Jinn, denn es würde bedeuten, dass wenn so eine junge Frau von der ich eingangs

00:23:44: gesprochen habe, dass die gar nicht in diese Lehre und in diese Disconnection hineinrauscht.

00:23:51: Und man muss auch keine Angst haben, dass sie weniger leistungsfähig ist. Ich beobachte

00:24:01: mich sogar als extrem leistungsfähig und du weißt, ich bin der zweiten Hälfte 50

00:24:07: und wenn ich mich da vergleiche, was man ja nicht tun soll, aber ja es gibt halt auch

00:24:14: mit dem Blick, wie sind die Menschen denn so, dann nehme ich mich als enorm leistungsfähig

00:24:21: auch wahr, ohne dass ich da so auch in diese Reparatur Geschichte reinrutsche oder auch

00:24:30: in eine Mangelgeschichte reinrutsche. Ich erzähle es ja immer wieder, ich kenne es

00:24:36: kaum, dass ich das Gefühl habe, ich brauche den Urlaub, um mich zu erholen oder das Wochenende

00:24:44: oder so. Ich liebe natürlich Wochenende und Urlaub, ich pflege beide Einheiten, weil ich

00:24:51: es liebe, aber um das Wochenende es willen und um das Urlaubs Willen. Die Balance entsteht

00:25:00: wirklich jeden Tag. Die Balance entsteht, könnte man auch sagen, in einem Halbtag oder

00:25:07: innerhalb von zwei Stunden. Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen stündlich, aber so,

00:25:13: das weiß man auch, ein gesundes Yang nimmt maximal zwei Stunden ein und dann kommt sozusagen

00:25:21: diese Disconnection fürs Yang, man löst sich daraus, heißt nicht, man geht dann in ein

00:25:27: zwei Stunden Gin hinein, weil wenn wir in der Balance sind, das kannst du dir vorstellen

00:25:34: wie ein Perpetuum mobile, da bekommt die Aktivität die Energie aus der Aktivität. Wir müssen

00:25:44: da nicht eins zu eins rechnen, aber es ist einfach so, dass wir schon gut schauen müssen,

00:25:52: was immer wieder das Yin genähert wird. Yin nähert bedeutet auch auf Körper, Geist und

00:25:58: Seele, bedeutet nicht nur Ernährung und Essen, aber andersherum, wenn unser Körper nicht

00:26:07: gut genähert ist, wohl in dem, was wir dem Körper auf der Körperebene geben, jetzt sehr

00:26:14: wohl als Nahrung, sehr wohl als auch Ergänzung, weil das ja je nachdem wie ein Körper auch

00:26:21: so dick oder in welchem Alter man auch ist oder in welcher Lebensphase, braucht er durchaus

00:26:27: auch Zusätzliches, dass, wenn der Körper hier nicht gut genähert ist, dann kann er das

00:26:36: Yin nicht gut halten, dann ist das wie ein bisschen leck, dann fließt das Yin durch alle

00:26:44: Fugen und Ritzen, man hat zwar für zunächst ganz gut was in der Hand, aber kaum versieht

00:26:52: man sich, ist auch schon wieder weg, so geht es manchen mit den Geldscheinen, so ähnlich

00:26:58: ist es auch mit dem Yin und es braucht ein gutes Bewusstsein, aber auch eine gute Konstitution

00:27:03: und auch ein gutes Genärzsein an sich, damit wir das Yin gut halten können und aus diesem

00:27:11: gut halten können, kommt dann auch wirklich diese Leistungsfähigkeit, dieses tun können

00:27:20: und auch ich sage mal durchaus, das ist eben die Basis, als dass wir nicht weniger Erfolg

00:27:29: hätten, wenn wir jetzt mehr Yinbewusstsein in unseren Alltag bringen, weil das erlebe

00:27:34: ich ja immer als einer der großen Ängste, wenn man jetzt aus dem Yang rausgeht und wenn

00:27:39: man jetzt aus dieser Dynamik von Puschen und schnell und intensiv rausgeht, ja, kommt

00:27:47: man dann zum gleichen Ergebnis, ich sage nach wie vor, man kommt zu einem besseren Ergebnis

00:27:52: und man fühlt sich viel besser dabei und der Körper ist einer ganz anderen Resilienz,

00:27:59: als wie wenn man in dieser Dynamik des Leistungsprinzipes aus dem purem Yang ständig unterwegs

00:28:06: ist, deshalb würde es mir einfach so am Herzen liegen, dass viel mehr Frauen, viel mehr Unternehmerinnen,

00:28:16: viel mehr Frauen, die sich dann neu auf diesen Weg machen, ihr eigener Boss zu sein, die

00:28:21: viel Energie und viel Enthusiasmus und Begeisterung für sich einsetzen, dass die einfach auch

00:28:29: wissen, um dieses Yinbewusstsein, als dass ihnen dann am Ende nicht der Atem fehlt,

00:28:35: also ihnen der Atem ausgeht und es ihnen die Schuhe auszieht und dass man dann quasi

00:28:41: auf der Strecke irgendwie liegen bleibt, weil es einfach Schadrum ist und weil ich das

00:28:46: viel zu oft beobachte.

00:28:47: Also ich an der Stelle auch oft beobachte ist, was ja gut ist, dass sich das Frauen jetzt

00:28:53: mittlerweile kommunizieren, sonst hätte ich ja das auch nicht gehört, ich kenne ja auch

00:28:58: viele Frauen, die landen eher dann in den Coachings, die sowas sagen, die sowas nicht

00:29:03: öffentlich formulieren und immer gute Mine zum innerlich bösen Spiel schon machen und

00:29:12: nach außen ganz was anderes darstellen, wie es eigentlich im Inneren geht.

00:29:16: Da beobachte ich schon, dass manche, dass da ein bisschen Veränderung ist und dass

00:29:23: sie das kommunizieren und das finde ich grundsätzlich auch gut, aber was da ganz oft passiert ist

00:29:29: so eine Dynamik, dass man sich so gegenseitig in diesem Tief betütet und auch bestärkt

00:29:40: im Sinne von, ich würde sagen, nicht mitleiden oder so dieses Mit-Eiern in dieser Situation

00:29:48: und das hilft keiner, das hilft der einen Frau nicht, die sich in dieser Situation befindet

00:29:56: und weil es an der Dynamik das Ganze nichts verändert und es hilft aber auch der anderen

00:30:03: Frau nicht, die da quasi da mitmacht in diesem Loch, weil es sie selber runterzieht.

00:30:09: Ich würde mir an der Stelle immer eine Frau mit jenem Bewusstsein wünschen, die da einfach

00:30:15: ein paar Tools an der Hand hat, die sie bei mir bekommen hat, gelernt hat, als dass man

00:30:22: dann diese Tools weitergibt und dass man dann die Frauen inspiriert für einen nachhaltigeren

00:30:29: Lebensstil gemäß dem jenem Bewusstsein und auch damit ein neues Rollenbild kreiert,

00:30:37: denn das fehlt einfach.

00:30:39: Es fehlt dieses Rollenbild der modernen Frau, die ich sage mal unter ihrem Schirm ganz viel

00:30:47: es hat, von Familie bis Partnerschaft bis Beruf, ihre Begeisterung, ihren Elan und unter diesem

00:30:58: Schirm, der alles bewegt in ihrem Leben, eben ohne dass sie die Luft ausgeht, sondern dass

00:31:04: wir da auch das jenem Bewusstsein unter diesem Schirm haben, als dass wir alle da in dieser

00:31:12: Weise ein neues Rollenbild kreieren.

00:31:15: Ein modernes, kraftvolles, starkes Frauenbild, stark nicht jetzt in dem Sinne, ich halte

00:31:23: alles aus, sondern stark im Sinne von präsent und erfüllt und eben nicht innerlich müde,

00:31:31: erschöpft oder disconnected.

00:31:33: So, jetzt habe ich gerade auf die Uhr geschildet.

00:31:37: Ich sehe schon wieder eine halbe Stunde ist um und das ist ja das Zeitfenster, das ich

00:31:43: uns gemeinsam immer geben mag.

00:31:45: Ich meine ich könnte ja noch lange weiterreden und ich würde es ja auch, wenn ich mich selber

00:31:52: verlassen würde, aber achtsam mit deiner kostbaren Lebenszeit, halte ich meine Folgen eben in

00:31:58: dieser halben Stunde.

00:31:59: Wenn dir das bisher her gefallen hat, du findest noch ganz viel auf sämtlichen Kanälen von

00:32:06: mir, die sind hier auch alle verlinkt, als dass du tief vereintauchen kannst und wenn

00:32:11: dich das Jinn ruft, dann ruft ich vielleicht auch meine Jinnakademie.

00:32:17: Dort findest du ganz viel Inspiration, ganz viel konkrete Begleitung, ganz viel weites

00:32:24: Feld hinein für ein bewussteres, weiblich ausgerichtetes Leben nach dem weiblichen

00:32:31: Prinzipien und eben für Erfüllung und gegen Erschöpfung.

00:32:36: In diesem Sinn sage ich an der Stelle danke schön für dein Zuhören.

00:32:41: Ich bitte dich erneut um dein Like, um dein Kommentar, um dein Teil, du weißt, das füttert

00:32:48: die Algorithmen und davon leben wir Autorinnen und Protagonistinnen und ansonsten sage ich

00:32:57: danke schön und freue mich auf dich beim nächsten Mal hier an dieser Stelle wieder

00:33:02: im Jinn Magazin.

00:33:03: [Musik]

00:33:09: SWR 2020

Über diesen Podcast

In diesem Podcast erhälst du Impulse und Antworten auf die Fragen rund um die Themen von FrauSein, Weiblichkeit und weibliche Energien. Es erwarten dich Interviews und Eindrücke aus meiner Gedankenwelt. Mein Wunsch ist es zu inspirieren in einer Weise, die erinnert - an das was schon immer da war: die weibliche Kraft.

Daniela Hutter ist Bewusstseinsforscherin und Bewusstseinstrainerin für weibliche Energien, das Yin, das Wesen der Frau. Das Mysterium Frau und die weibliche Essenz zu ergründen ist ihr ein unendliches Forschen, Lernen, Begegnen.

So ist der weibliche Weg ein Weg des Fühlens und Ahnens, ein Weg der unser "Ja" will und kein Weg des "Wissens" offenbart.

Denn die Frau, naturgemäß, braucht ein weibliches Yang als Gegenpol zu ihrem natürlich Yin. In dieser Weise ist das Bewusstsein um das YIN wertvolle Basis für alle Lebensbereiche der Frau: Familie, Beziehung, Partnerschaft, Beruf und Business.

von und mit Daniela Hutter

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